Startschuss zum ebm-papst Marathon 2017
Startschuss zum ebm-papst Marathon 2017

Als erster Läufer überquerte Florian Röser die Ziellinie in Niedernhall. Zum dritten Mal trat der Konstanzer über die zehn Kilometer an. 31:03 Minuten war er dabei unterwegs. Der Zweitplatzierte Jacob Heink brauchte rund zwei Minuten länger. Die Kurzstrecke gingen auch Sonja Huber aus Jagstberg und Cornelia Schmitt aus Seidelklingen an. Sie waren zwei Läuferinnen der von ebm-papst initiierten Laufgruppe 0-10-21. Knapp 60 Teilnehmer wurden dabei von Stephan Vuckovic, Olympia-Silbermedaillen-Gewinner im Triathlon, seit Mai trainiert und auf den Lauf vorbereitet.

„Es war toll. Ich bin begeistert, dass ich es geschafft habe“, sagte Sonja Huber. Zusammen mit Cornelia Schmitt hatte sie im Februar mit dem Laufen begonnen und sich später der Gruppe angeschlossen. „Das hat viel gebracht. Es war eine zusätzliche Motivation“, so Huber. „Wir sind schneller gelaufen als gedacht“, stimmte Schmitt ihr zu: „Die vielen Läufer ziehen einen mit.“ Rund eine Stunde brauchten sie.

Vuckovic hatte sich auch mit auf die Strecke begeben, es aber langsam angehen lassen. „Zunächst war ich hinten mit dabei“, sagte er. Er arbeitete sich dann immer weiter nach vorne, um den Mitgliedern der Laufgruppe Tipps zu geben. „Ich persönlich kann nur ein positives Fazit ziehen“, sagte er. „Alle sind angekommen. Ich habe die Gesichter im Ziel und auf der Strecke gesehen. Dafür macht man das doch.“ So schaffte Carmen Ehrler aus Westernhausen unter seiner Anleitung ihren ersten Halbmarathon: „Es war super. Bekannte oder Trommler an der Strecke haben einen noch zusätzlich angespornt“, findet die 27-Jährige und merkt an: „Es wäre cool, wenn es eine solche Aktion wieder gibt.“ Etwas mehr als zwei Stunden war sie auf den 21 Kilometern unterwegs.

Da war Bettina Englisch (TSG Heilbronn) bereits im Ziel. Sie gewann zum vierten Mal in Folge. 1:20:57 Stunden war die Siegerzeit. „Nachdem ich auf allen Plakaten war, wollte ich dieses Jahr schon wieder dabei sein und gewinnen“, sagte sie. „Ich wurde von vielen Läufern auch auf der Strecke darauf angesprochen.“ Mit Michael Chalupsky (TSG Heidelberg) benötigte der schnellste Mann auf der Halbmarathon-Strecke 1:13:49 Stunden.

Schnellster Marathonmann war Martin Schwab (Rothenburg ob der Tauber) in 2:47:41 Stunden. „Die Strecke hier ist schon anspruchsvoller geworden. Dafür aber abwechslungsreicher“, fand Schwab. „Die 400 Höhenmeter muss man erst einmal bewältigen. Das schlägt sich schon in der Zeit nieder. Aber die Aussicht in den Weinbergen entschädigt dafür.“ Als schnellste Frau überquerte Sandra Gruidl (Sterzach) in 3:40:42 Stunden die Ziellinie.

Wie seit einigen Jahren üblich, wurde auch die 22. Auflage des ebm-papst Marathons bereits am Samstag von den Nordic Walkern eingeläutet. Die größte Gruppe unter den 356 Teilnehmern bildeten Tanjas Stars mit 51 Walkern. Als Erster kam Peter Wunder ins Ziel: „Ich bin mindestens zum achten Mal dabei“, sagte er. „Es war ein prima Lauf. Nicht mehr so steil und nicht mehr so heiß wie im vergangenen Jahr.“ Wie in jedem Jahr war es schon beim Auftakt ein internationales Feld. Aus Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden, Tschechien, Ungarn und Finnland kamen die Walker.

Jukka Blafield reiste beispielsweise extra aus Helsinki an: „Ich bin schon zum siebten Mal dabei. Die Strecke war nicht so leicht, aber sehr angenehm. Nicht zu viel Sonne, kaum Regen und kein Wind.“ Aus Stockholm ist Klas Alner angereist: „Es ist ein schönes Event“, findet er. Beim Nordic Walking war er allerdings nur als Zuschauer mit dabei. Er ging am Sonntag über die zehn Kilometer auf die Strecke. Den Abschluss am Nachmittag bildeten dann die Handbiker und Inline-Skater.

Auf dem Marathongelände war das ganze Wochenende über für die rund 10.000 Zuschauer einiges an Rahmenprogramm geboten, vom Streckenrand jubelten sie zahlreich den Teilnehmern des ebm-papst Marathons zu. „Es ist schön zu sehen, wie die Veranstaltung angenommen wird“, sagte Hauke Hannig, Pressesprecher von ebm-papst. „Wir freuen uns, dass die Zuschauer- und Teilnehmerzahl über die letzten Jahre so konstant geblieben ist.“

Filmrückblick und weitere Informationen:
Den offiziellen Film mit den schönsten Impressionen des Marathonwochenendes finden Sie auf YouTube. Viele weitere Bilder und Neuigkeiten gibt es auf Facebook und der offiziellen Webseite.


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