WAGO: Skalierbare Steuerungstechnik

Die Anforderungen an eine Automatisierungslösung variieren sehr stark mit der Art der Maschine, der Anlage oder der Geräte, die es zu automatisieren gilt. Die Anzahl der Ein- und Ausgänge sowie die notwendige Geschwindigkeit sind hier die wesentlichen Parameter. Schließlich spielen auch die verwendeten Schnittstellen und Feldbussysteme eine wichtige Rolle. Die Steuerungen des WAGO-I/O-SYSTEMS sind modular und feldbusunabhängig. Mit einem umfangreichen Portfolio an I/O-Busklemmen bieten sie stets die passende Lösung.

Die Prozessoreinheit einer Automatisierungslösung ist als zentrale Komponente verantwortlich für die Verarbeitung der Signale. Die Entwicklung der Automatisierungstechnik verlief in den vergangenen Jahrzehnten stets parallel zur Entwicklung der Mirkoprozessortechnik, sodass dem Anwender heute eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung steht: Von der Kleinst-SPS mit 16-Bit-Prozessor bis hin zum leistungsfähigen Industrie-PC (IPC) reicht das Spektrum. Mit zunehmender Leistungsfähigkeit der Steuerungen lassen sich auch immer schnellere und umfangreichere Automatisierungslösungen realisieren.

Auf die Anwendung kommt es an

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Nicht jede Anwendung benötigt die schnellste auf dem Markt erhältliche Steuerung. Ist zum Beispiel nur eine relativ kleine Maschine zu automatisieren, ist häufig eine Klein-SPS, wie die modularen Steuerungen aus dem WAGO-I/O-SYSTEM 750, die wirtschaftlichere Lösung. Diese kompakten und robusten Steuerungen sind mit 16-Bit- oder 32-Bit-CPU für alle gängigen Feldbusse erhältlich. Der Anwender programmiert die Steuerungen, die sämtliche Eigenschaften einer klassischen SPS bieten, mit CoDeSys gemäß IEC 61131-3. Gleichzeitig sind aber auch Anbindungen an übergeordnete IT-Systeme möglich. Auf einen direkt in der Steuerung integrierten Webserver läuft eine Visualisierung, auf die man mit einem Web-Browser zugreifen kann.

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Ist der Bedarf an Rechenleistung, Geschwindigkeit und Speicher größer, kommen die WAGO-I/O-IPC der Serie 758 zum Einsatz. Die Rechenleistung dieser IPC-Serie reicht aktuell bis zum Pentium-Prozessor mit 1,4 GHz. Als Standardbetriebssystem setzt man bei Wago Linux mit einer Echtzeiterweiterung ein. Darauf läuft eine CoDeSys Soft-SPS, die auch hier volle SPS-Funktionalität und eine Programmierung gemäß IEC 61131-3 ermöglicht. Ein integrierter Webserver bietet zusätzlich eine Visualisierung direkt über Ethernet an. Alternativ lässt sich auch ein Monitor direkt anschließen. Optional können die IPC auch als Master in einem Profibus-DP- oder CANopen-Bus arbeiten.

Schnittstellen zu Sensoren, Aktoren und zum Bediener

Alle Steuerungen von WAGO lassen sich direkt an das WAGO-I/O-SYSTEM 750 anschließen. Seine Stärke spielt das System daher aus, wenn unterschiedlichste Signale erfasst oder ausgegeben werden müssen. Insgesamt stehen etwa 400 verschiedene Funktionsklemmen zur Verfügung, die sich je nach Anforderungen der Anwendung kombinieren lassen. Von analogen und digitalen Ein- und Ausgängen über Klemmen für die Antriebstechnik und den Gebäudebereich bis hin zur Unterstützung verschiedenster Feldbusprotokolle ist mit dem I/O-System die Anbindung sämtlicher Sensoren, Aktoren und Kommunikationsprotokolle möglich.

In seinem umfangreichen Automatisierungsprogramm bietet WAGO zusätzlich Control-Panels an, auf denen sich die Zustände einer Maschine visualisieren lassen und die gleichzeitig dem Benutzer die Möglichkeit zur Eingabe bieten. Die flachen Panels der PERSPECTO®-Serie, die sich einfach in eine Maschine oder Anlage integrieren lassen, sind mit Monitorgrößen von 3,5" bis 15" erhältlich. Die Anbindung an das WAGO-I/O-SYSTEM 750 geschieht über Feldbusschnittstellen. Peripheriegeräte werden über Standardschnittstellen angeschlossen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wago.de.