Radialgebläse mit Massenstromsensor erspart Einstellungsaufwand

Radialgebläse mit Massenstromsensor

Um Gas vollständig zu oxidieren, d.h. zu verbrennen, ist theoretisch eine bestimmte Menge Sauerstoff notwendig. Herkömmliche atmosphärische „Flammenbrenner“ sind dabei immer vor Ort exakt zu justieren. Schwankungen in Temperatur und Luftdruck verändern allerdings ständig die tatsächlich angesaugte Luftmenge. Ein neues Radialgebläse von ebm-papst Landshut mit integriertem Massenstromsensor bietet nun eine optimale Alternative.

Das neue Gebläse arbeitet dabei auf der Saugseite mit einer Blende, die den Zuluftstrom laminar ausrichtet. Aus diesem gerichteten Strom, der überall die gleiche Geschwindigkeit aufweist, wird ein Teil via Bypass entnommen und über ein Halbleiterelement geleitet. Dieser Massenstromsensor bestimmt nun die tatsächlich angesaugte Luftmasse. Der eigentliche Lüfter saugt dann die wieder vereinigten Luftströme an und gibt sie an den zum Ofen führenden Kanal weiter. Die gemessenen Werte dienen der exakten Nachregulierung des Lüfters auf die vorgegebene Luftmenge.

Lebensdauergeschmierte Lager des Lüfterrotors erlauben einen wartungsfreien Betrieb, die aerodynamische Form der Luftführung vermeidet störende Wirbelbildung und damit störendes Betriebsgeräusch in der Zuluft. Bei Rohr-in-Rohr-Systemen (die Frischluft wird dabei außen um das Abgasrohr angesaugt) sind bis über 40 m Kaminrohr problemlos überbrückbar. Dank eingebauter industrietauglicher Schnittstelle kann das laufruhige Gebläse dabei an gut zugänglicher Stelle im Abgasstrang eingebaut sein. Die Verbindungsstrecke für die Datenübertragung zum Feuerungsautomaten darf bis zu 100 m betragen.