Pressearchiv 2013

16.09.2013

Thermo-Management bei LED-Kfz-Scheinwerfern

Moderne LED-Scheinwerfer bringen einerseits Fortschritte bei Stromverbrauch, Leuchtdichte und Lebensdauer, erfordern aber andererseits besondere Aufmerksamkeit beim Thermomanagement. Kleine, auf die speziellen Belange im Auto abgestimmte Lüfter schaffen hier Abhilfe.

Robust ausgelegter Lüfter, der Vibration, Schock, Hitze und Kälte im Scheinwerfergehäuse trotzt
Robust ausgelegter Lüfter, der Vibration, Schock, Hitze und Kälte im Scheinwerfergehäuse trotzt

Der Gesetzgeber erlaubt LED-Leuchtmittel im Kfz nur als geschlossene Baueinheit. Fällt auch nur eine einzige LED aus, muss deshalb der gesamte Scheinwerfer ersetzt werden. Es ist also wichtig, dass alle Bauteile zuverlässig und langlebig ihren Dienst verrichten. Bei einem physikalischen Wirkungsgrad von ca. 30 % entsteht auch bei den LED viel Abwärme, noch dazu auf kleinster Chipfläche. Wird der Chip zu heiß, sinken die Lebenserwartung und die Lichtausbeute. Kleine leistungsstarke, dabei aber laufruhige Lüfter mit langer Lebensdauer helfen, den kühlenden Luftstrom punktgenau vor Ort zu leiten und die Elektronik zu schützen. Dabei sind im geschlossenen Scheinwerfergehäuse robust ausgelegte Lüfter gefragt, die Vibration, Schock, Hitze und Kälte (-40 bis +120 °C) trotzen. Sie gasen keine chemischen Stoffe aus, die sich auf der Optik niederschlagen und die Lichtausbeute mindern könnten. Spezielle Fette schmieren auch nach 10 Jahren die Kugellager noch zuverlässig unter allen Klimabedingungen. Um diese Ergebnisse trotz der widrigen Einflußfaktoren zu erreichen, ist eine frühzeitige Abstimmung aller Spezialisten nötig um optimale Ergebnisse im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Lichteffizienz zu gewährleisten.

Anja Niessner
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